Angetrieben durch meinen eigene Geschichte mit Unordnung beschäftige ich mich seit meinem 19. Lebensjahr, also seit über 16 Jahren, mit den Themen Ordnung und Loslassen, der Psychologie dahinter und entsprechenden Systemen. In dieser Zeit habe ich so einiges ausprobiert (und mache das auch heute noch).
Seit über 6 Jahren gebe ich mittlerweile meine Erfahrungen auch an andere weiter. Zuerst als Bloggerin, jetzt als Podcasterin für bewusste Ordnung. Damit ermögliche und erleichtere ich anderen ebenfalls den Weg in ein aufgeräumteres Leben.
Noch mehr als nur meine eigenen Erfahrungen weiter zu geben, begeistert es mich allerdings, herauszufinden, wie Ordnung für mein Gegenüber funktionieren kann und warum das Thema überhaupt ein Thema ist.
In meiner Welt gibt es hinter jedem Thema, was sich im Außen zeigt, ein Thema im Inneren.
Unordnung ist daher oftmals nur das Symptom, nicht aber die Ursache.
Obwohl ich das Thema sehr ernst nehme, geht mir bei mir ohne Humor übrigens gar nichts. Das Thema Ordnung ist auch heute gesellschaftlich gesehen noch oft ein Tabuthema. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass sich dies ändert und insgesamt mehr Leichtigkeit in das ganze Thema reinbringen. Lasst uns dazu mehr über Ordnung sprechen – aber bitte konstruktiv und möglichst wertungsfrei.
Podcast
In meinem Podcast „SHIFT: Loslassen & Leben“ findest du bereits zahlreiche Anregungen zu den Themen Ordnung und Loslassen – im innen und außen. Nicht nur von mir, auch von meinen wundervollen Interview-Partnerinnen. Mittlerweile sind hier über 70 Folgen und über 24 Stunden Hörmaterial online. Mein Podcast ist daher eine gute Möglichkeit, um unverbindlich in das Thema reinzuschnuppern und dir einen Eindruck davon zu machen, wie ich ticke und denke.
Wenn ich eines gelernt habe, dann dass Ordnung im Außen sehr viel leichter ist, wenn das Thema dahinter gelöst ist. Jedoch: Mein eigener Weg muss nicht für dich passend sein.
„Du musst Ordnung als solches nicht lieben, aber du kannst lernen sie zu leben.“
Unsere Lebensentwürfe sind alle unterschiedlich: Hauseigentümer brauchen andere Systeme, als eine Familie oder Wohngemeinschaften. Haustierbesitzer haben andere Dinge zu bedenken und organisieren als solche, die keine haben. Und dabei sind noch keine anderen Hobbies inbegriffen. Ich bin selbst
- Meerschweinchen-Besitzerin (insgesamt seit 2002),
- Hauseigentümerin (seit 12/2012)
- und Podcasterin (seit 12/2022).
Viele allgemein gültige Tipps fallen dadurch weg oder müssen auf veränderte Bedürfnisse angepasst werden.
Oberstes Ziel sollte es für dich sein ein Ordnungs-System zu etablieren, dass für dich funktioniert. Ein System, das zu dir, deinen Bedürfnissen, Wünschen und vor allem zu deinem Leben passt.
Da ich bis Ende 2025 nebenberuflich selbstständig war, bringe ich zahlreiche weitere Kenntnisse und Erfahrungen mit, die ich auch in meinem Podcast teilweise weitergebe. Einen Überblick über meine Aus- und Fortbildungen findest du hier:
Meine Aus- und Fortbildungen:
- Berufsausbildung zur Bürokauffrau sowie zur staatlich geprüften kaufmännischen Assistentin für das Fremdsprachensekretariat (Englisch/Französisch)
- Grundausbildung zum Kinder- und Jugendcoach (IPE Institut für Potenzialentwicklung)
- ThetaHealing© Basisseminar, Advanced DNA, Dig Deeper (Natalia Ebert)
- emTrace-Coach© Level 1, integratives Emotionscoaching (Wiebke Marschner)
- Weiblichkeitspädagogin – Fachreferentin für ganzheitliche Frauengesundheit (BgT – Bildungswerk für ganzheitliche Therapien)
- Kinder- und Jugendcoach (IPE Institut für Potenzialentwicklung)
- Astrologin, in Ausbildung (Caroline Thierbach)
- Marketing und Werbepsychologie, in Ausbildung (LAUDIUS)
Fakten über mich:
- 35 Jahre jung
- Human Design: Energy-Projektorin 3/5 mit emotionaler Autorität – im Selbstexperiment seit 2020
- Astrologie: Sonne im Stier, Aszendent Krebs
Meine eigene Geschichte: Rückblick ins Jahr 2009
„Verdammt, was hab ich da eigentlich alles?“ – mit genau dieser Frage fing meine eigene Ordnungs-Reise an. Ich fand mich damals inmitten von Sachen wieder, zu denen ich keinerlei Bezug mehr hatte.
Die Wohnung vollgestellt. Sachen von Zimmer A in Zimmer B tragen, bevor der Besuch kommt. Dauernd etwas anderes am Suchen. Schweißausbrüche bei unangekündigtem Besuch. Nicht richtig abschalten können. Ich war mit meiner Wohn- und Lebenssituation überfordert und verzweifelt. Den Überblick hatte ich längst verloren. Und ja, ich habe dadurch auch Sachen doppelt gekauft. Genau das war jahrelang meine Realität.
Ich hab meine Wohnung aufgeräumt – um ein paar Tage später wieder an genau demselben Punkt zu stehen. Nur in genervt. Hallo Teufelskreis! Das Chaos wollte einfach nicht weggehen, egal wie oft oder lange ich aufgeräumt habe. Und das Schlimmste: Ich habe mich so sehr für meine Wohnsituation geschämt. Außer meiner Familie wusste absolut niemand davon. Ich wurde Meisterin im verheimlichen.
Dazu kommt, dass ich damals sehr viele Sachen gesammelt habe, wie z.B. Beauty-Produkte, Zeitschriften, Bücher sowie CDs und DVDs.
Ich habe gekauft, um glücklich zu sein. Das Chaos war quasi vorprogrammiert.
Das hat sich erst ab dem Zeitpunkt geändert, als ich mich geändert habe. Genauer gesagt meine innere Einstellung. Ich hatte erst dann verstanden, dass ich mir nichts im Außen kaufen kann, was mich dauerhaft glücklich macht.
Das durfte erstmal durch mein System sickern und ankommen.
Meine eigene Geschichte: Vorgespult ins Jahre 2023
Erst danach wurde die Veränderung auch im Außen langsam sichtbar. Meine Wohnung wurde mit den Jahren sehr viel leerer, aufgeräumter, wohnlicher. Ingesamt 5-6 Jahre habe ich aussortiert und bin immer und immer wieder meine Sachen durchgegangen. Tüte für Tüte, Karton für Karton, Schublade für Schublade.
Mittlerweile habe ich 2/3 meines damaligen Besitzes reduziert und bin an einem Punkt angekommen, an dem ich mich in meiner Wohnung wieder wohl fühle und erholen kann. Mein eigenes System ermöglicht es mir, mein Ordnungs-Level seit über 6 Jahren ohne große Anstrengung konstant zu halten. Spontane Besuche sind jederzeit möglich und ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt etwas gesucht habe. Ein Glück.
Durch die Reduzierung meiner Sachen habe ich endlich den Überblick, die Kontrolle über diesen Teil meines Lebens und vor allem meine Lebensqualität wieder erhalten.
Ich selbst habe mein persönliches Erfolgserlebnis in Sachen Ordnung bereits erreicht.
Einen Teil meiner eigenen Ordnungserfolge kannst du hier sehen:

